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Holzfenster pflegen: so bleiben sie lange schön

Holzfenster sind schön, natürlich und langlebig, doch als Naturmaterial brauchen sie etwas mehr Aufmerksamkeit als Fenster aus Kunststoff oder mit Aluschale. Mit der richtigen Pflege bleiben Holzfenster über viele Jahre schön, dicht und funktionstüchtig.


Was zur regelmäßigen Pflege gehört, wie oft Sie den Anstrich erneuern sollten und worauf es bei Beschlägen und Dichtungen ankommt, erfahren Sie hier, ganz ohne großen Aufwand.

Auf dieser Seite geben wir Ihnen einen Überblick über die Pflege von Holzfenstern: vom Reinigen über den Schutzanstrich bis zur Wartung von Beschlägen und Dichtungen.

KURZE ANTWORT

Holzfenster pflegen Sie in drei Schritten: regelmäßig reinigen, den schützenden Anstrich (Lack oder Lasur) auf Risse prüfen und bei Bedarf erneuern sowie Beschläge und Dichtungen warten.


Da Holz ein Naturmaterial ist, das auf Feuchtigkeit reagiert, schützt der Anstrich das Holz vor eindringendem Wasser und Verformung.


Den Schutzanstrich sollten Sie regelmäßig kontrollieren und je nach Wetterseite und Zustand erneuern, bei unseren Fenstern wird eine Nachbehandlung etwa alle ein bis drei Jahre empfohlen.

So bleiben die Holzfenster von Sparfenster lange schön und dicht. Beschläge werden mit säure- und harzfreiem Fett gepflegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Drei Schritte: reinigen, Anstrich prüfen und erneuern, Beschläge und Dichtungen warten.
  • Der Anstrich (Lack oder Lasur) schützt das Holz vor Feuchtigkeit und Verformung.
  • Anstrich regelmäßig auf Risse prüfen; Nachbehandlung etwa alle 1 bis 3 Jahre.
  • Beschläge mit säure- und harzfreiem Fett pflegen.
  • Dichtungen nicht überstreichen, sondern separat pflegen.

Warum Holzfenster Pflege brauchen

Holz ist ein lebendiges Naturmaterial, und genau das macht seinen Charme aus. Zugleich erklärt es, warum Holzfenster etwas Pflege brauchen, anders als Kunststoff.


Holz reagiert auf Feuchtigkeit: Es nimmt bei feuchtem Wetter Wasser auf und quillt, bei trockenem gibt es Feuchtigkeit ab und schrumpft, es arbeitet also. Ein schützender Anstrich hält Wasser fern und sorgt dafür, dass das Holz formstabil und gesund bleibt.

Wird dieser Schutz vernachlässigt, kann Wasser ins Holz eindringen, es verformt sich, und mit der Zeit drohen Schäden. Gut gepflegte Holzfenster dagegen sind sehr langlebig und behalten ihre schöne, natürliche Optik. Die Pflege ist also eine lohnende Investition in die Lebensdauer.

Schritt 1: regelmäßig reinigen

Die Basis jeder Pflege ist das regelmäßige Reinigen. Es entfernt nicht nur Schmutz, sondern hilft auch, beginnende Schäden früh zu erkennen.

Reinigen Sie die Holzoberflächen mit einem weichen Tuch und mildem, klarem Wasser, dem Sie bei Bedarf etwas mildes Spülmittel zugeben können. Vermeiden Sie scharfe oder scheuernde Reiniger, die den Anstrich angreifen könnten.

Beim Reinigen lohnt sich ein prüfender Blick: Achten Sie auf Risse, abblätternde Stellen oder graue, verwitterte Bereiche im Anstrich. So erkennen Sie früh, wo eine Auffrischung nötig wird, bevor Wasser ins Holz gelangt.

Schritt 2: den Schutzanstrich pflegen

Der wichtigste Teil der Holzfensterpflege ist der schützende Anstrich. Er ist die eigentliche Barriere zwischen Holz und Wetter und entscheidet über die Langlebigkeit.


Prüfen Sie den Anstrich, ob Lack oder Lasur, regelmäßig auf Risse und schadhafte Stellen, besonders auf der Wetterseite, die der Sonne und dem Regen am stärksten ausgesetzt ist. Zeigen sich Schäden, sollten Sie die betroffenen Stellen rechtzeitig ausbessern oder neu streichen.

Wie oft eine Nachbehandlung nötig ist, hängt von Lage, Wetterseite und Beanspruchung ab. Bei den Holzfenstern von Sparfenster wird eine Nachbehandlung etwa alle ein bis drei Jahre empfohlen. Mehr zur Technik des Streichens lesen Sie in unserem Ratgeber zum Lackieren von Holzfenstern.

Schritt 3: Beschläge und Dichtungen warten

Neben dem Holz selbst verdienen auch die beweglichen Teile und die Dichtungen etwas Aufmerksamkeit. So bleibt das Fenster leichtgängig und dicht.


Reinigen und fetten Sie die beweglichen Beschlagteile etwa einmal im Jahr mit einem säure- und harzfreien Fett oder Öl, damit das Fenster leicht läuft. Einstell- und Reparaturarbeiten an sicherheitsrelevanten Teilen wie Eck- und Scherenlagern überlassen Sie am besten einem Fachmann.

Die Dichtungen reinigen Sie mit einem feuchten Tuch und halten sie mit einem geeigneten Pflegemittel geschmeidig. Wichtig: Dichtungen, Versiegelungen und Beschläge dürfen beim Streichen nicht mit überstrichen werden. Mehr dazu im Ratgeber zu den Fensterdichtungen.

Den richtigen Zeitpunkt wählen

Bei Arbeiten am Holz, etwa einem neuen Anstrich, spielt der Zeitpunkt eine Rolle, denn das Holz sollte dafür trocken sein. Das verbessert das Ergebnis deutlich.


Ideal ist die trockene, warme Jahreszeit, etwa der Sommer oder ein trockener Frühlings- oder Spätsommertag. Dann hat das Holz wenig Feuchtigkeit aufgenommen, der Anstrich haftet gut und trocknet sauber durch.

An feuchten Herbst- und Wintertagen ist das Holz dagegen aufgequollen und feucht, was das Streichen erschwert. Mit der richtigen Pflege zum richtigen Zeitpunkt bleiben Ihre Holzfenster über viele Jahre schön und funktionstüchtig.