Fast-track
Fensterfabrik seit 1972
Trusted Shops GuaranteeTrusted Shops Guarantee
 

Kondenswasser am Fenster außen: meist ein gutes Zeichen

Beschlagene Scheiben von außen, vor allem am frühen Morgen, irritieren viele Hausbesitzer. Anders als Kondenswasser innen ist Kondenswasser an der Außenseite des Fensters aber meist ein gutes Zeichen und ganz und gar kein Grund zur Sorge.

Warum sich das Wasser außen bildet, was es über Ihr Fenster aussagt und ob Sie etwas tun müssen, erklären wir hier.

Auf dieser Seite erfahren Sie, wie Kondenswasser an der Fensteraußenseite entsteht, warum es für gute Dämmung spricht und was Sie dazu wissen sollten.

KURZE ANTWORT

Kondenswasser an der Fensteraußenseite entsteht, wenn die äußere Scheibe kälter ist als die feuchte Außenluft, etwa in klaren, kühlen Nächten.

Die Luft gibt dann an der kalten Scheibe Feuchtigkeit ab, ganz ähnlich wie Tau auf einer Wiese. Es tritt vor allem morgens auf und verschwindet, sobald die Sonne die Scheibe erwärmt.


Das ist meist ein Zeichen für eine sehr gute Wärmedämmung: Die äußere Scheibe bleibt kalt, weil kaum Wärme von innen nach außen dringt.

Sie müssen also nichts tun, das Phänomen ist harmlos und verschwindet von selbst. Bei Sparfenster sind die Fenster auf eine solche gute Dämmung ausgelegt.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kondenswasser außen entsteht, wenn die äußere Scheibe kälter ist als die feuchte Außenluft.
  • Es tritt vor allem in klaren, kühlen Nächten und morgens auf, wie Tau.
  • Meist ein Zeichen sehr guter Wärmedämmung: kaum Wärme dringt nach außen.
  • Es ist harmlos und verschwindet, sobald die Sonne die Scheibe erwärmt.
  • Sie müssen nichts dagegen tun.

Wie entsteht Kondenswasser außen am Fenster?

Das Prinzip ähnelt dem von Tau auf einer Wiese oder auf parkenden Autos am Morgen. Es hat mit der Abkühlung der Oberfläche in der Nacht zu tun.


In klaren, windstillen Nächten gibt die äußere Scheibe Wärme an den Nachthimmel ab und kühlt dabei stark aus, oft unter die Temperatur der umgebenden Luft. Trifft die feuchte Außenluft auf diese kalte Scheibe, gibt sie Feuchtigkeit ab, die sich als feiner Beschlag niederschlägt.

Deshalb tritt das Phänomen vor allem in den kühlen, klaren Nächten des Frühjahrs und Herbstes auf und zeigt sich am Morgen. Sobald die Sonne die Scheibe erwärmt, verschwindet der Beschlag von selbst wieder.

Warum das ein gutes Zeichen ist

Anders als beschlagene Scheiben innen ist Kondenswasser außen ein Grund zur Freude, denn es sagt etwas Positives über Ihr Fenster aus. Der Grund liegt in der Dämmung.


Damit die äußere Scheibe so stark auskühlen kann, darf von innen kaum Wärme nach außen dringen. Genau das ist das Kennzeichen eines sehr gut dämmenden Fensters: Die Wärme bleibt im Haus, und die äußere Scheibe bleibt kalt.

Bei einem alten, schlecht dämmenden Fenster würde ständig Wärme von innen die äußere Scheibe erwärmen, sodass sich dort kein Tau bilden könnte. Außen beschlagene Scheiben sind also ein Hinweis darauf, dass Ihr Fenster gut funktioniert.

Muss ich etwas dagegen tun?

Die kurze Antwort lautet: nein. Kondenswasser an der Außenseite ist harmlos und erfordert keine Maßnahmen Ihrerseits.

Da das Wasser außen sitzt, kann es weder der Bausubstanz im Inneren schaden noch zu Schimmel in der Wohnung führen. Es verschwindet von selbst, sobald die Außentemperatur steigt oder die Sonne die Scheibe erreicht.

Es gibt also keinen Grund, am Fenster etwas zu ändern. Wer den morgendlichen Beschlag als störend empfindt, etwa weil er kurz die Sicht trübt, muss sich nur etwas gedulden, bis er sich auflöst.

Der Unterschied zu Kondenswasser innen

Wichtig ist, Kondenswasser außen klar von Kondenswasser innen und zwischen den Scheiben zu unterscheiden, denn die Bedeutung ist völlig verschieden.


Während Sie bei Beschlag außen entspannt bleiben können, sollten Sie bei Beschlag innen die Luftfeuchtigkeit senken. Beschlägt das Fenster zwischen den Scheiben, ist die Verglasung undicht und sollte fachlich geprüft werden. Mehr dazu im Ratgeber zu Kondenswasser innen.