Unterschiede zur Haupteingangstür oder Terrassentür
Im Gegensatz zu einer Haupteingangstür, ist die Nebeneingangstuer oft etwas schlichter im Design. Von der Konstruktion her aber identisch, oder zumindest ähnlich gebaut.
Eine Nebeneingangstür kann sowohl von außen und von innen abgeschlossen werden und ist mit denselben Sicherheitsmerkmalen erhältlich wie eine Haustür. Im Gegensatz zu einer Terrassentür oder Balkontür, kann sie also als richtiger Eingang benutzt werden. Eine Terrassentür oder Balkontür bietet in der Regel, ähnlich wie ein Fenster, nur eine Verriegelung von der Innenseite an.
Was ist eine Nebeneingangstür?
Eine Nebeneingangstür ist jede Außentür eines Hauses, die nicht der Haupteingang ist. Sie erschließt einen zweiten Weg ins Gebäude, meist an der Seite oder auf der Rückseite.
Für dieselbe Tür sind viele Namen in Gebrauch. Verbreitet sind Nebentür, Mehrzwecktür, Hintereingangstür, Seiteneingangstür und Seitentür.
Je nach Einbauort spricht man auch von Kellertür, Garagentür oder Werkstatttür. Gemeint ist in allen Fällen dasselbe Bauteil.
Der Unterschied zur Haustür liegt im Anspruch, nicht in der Technik. Die Haustür empfängt Gäste, die Nebeneingangstür erledigt den Alltag: Fahrräder, Einkäufe, Gartenwerkzeug, Wäsche. Deshalb wird sie schlichter gewählt, nicht schwächer.
Nebeneingangstür oder Haustür: der Unterschied
Technisch sind beide Türen gleich gebaut. Der Unterschied liegt in Design, Einbauort und Anspruch an die Optik. Eine Nebeneingangstür lässt sich mit denselben Sicherheitsmerkmalen ausstatten wie eine Haustür und ist von innen und von außen abschließbar.
Wichtiger ist die Abgrenzung nach unten: Eine Terrassentür oder Balkontür ist kein Ersatz für einen Nebeneingang. Sie lässt sich in der Regel nur von der Innenseite verriegeln, ähnlich wie ein Fenster.
Terrassentür oder Balkontür als Nebeneingang?
Als gelegentlicher Durchgang funktioniert das, als vollwertiger Nebeneingang nicht. Wenn Sie die Tür regelmäßig von draußen benutzen und hinter sich abschließen wollen, brauchen Sie eine Tür mit Schließzylinder auf beiden Seiten, also eine Nebeneingangstür oder eine Haustür.
Wo eine Nebeneingangstür zum Einsatz kommt
Der Einbauort bestimmt, worauf Sie achten müssen. Vier Situationen deckt der Konfigurator ab.
- Garage und Carport: Der Durchgang vom Haus in die Garage braucht vor allem eine dichte, gut gedämmte Tür, weil die Garage selten geheizt ist.
- Keller und Hauswirtschaftsraum: Hier zählen Feuchtebeständigkeit und ein solides Schloss, weil Kellertüren oft schlecht einsehbar liegen.
- Werkstatt und Nebengebäude: Robustheit steht vor Optik, eine geschlossene Füllung ohne Glas ist häufig die praktischere Wahl.
- Garten und Rückseite: Eine Tür mit Glasanteil bringt Licht in den Flur, dafür lohnt sich ein Blick auf Sicherheitsverglasung.
Verdeckt liegende Nebeneingänge sind für Einbrecher attraktiver als die Haustür an der Straße. Wenn die Tür nicht von der Straße oder von Nachbargrundstücken einzusehen ist, planen Sie die Ausstattung lieber eine Stufe höher.