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Haustür aus Holz

Eine Haustür aus Holz besteht aus verleimten Massivholzlagen, die sich bei Temperatur- und Feuchtewechsel weniger verziehen als gewachsenes Holz. Holz dämmt von Natur aus gut und lässt sich später neu streichen. Dafür braucht es alle paar Jahre einen Anstrich, anders als Kunststoff oder Holz-Aluminium.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir fertigen aus nordischem Kiefernholz, nicht aus Eiche.
  • Holz dämmt gut und lässt sich umlackieren.
  • Der Anstrich braucht alle paar Jahre Aufmerksamkeit.
  • Holz-Aluminium nimmt die Pflege außen ab.
  • Jede Tür wird nach Maß gefertigt.

Was zeichnet eine Haustür aus Holz aus?

Eine Haustür aus Holz wird aus mehreren verleimten Holzlagen aufgebaut, deren Fasern gegenläufig verlaufen. Diese Bauweise nimmt dem Holz die Neigung, sich bei Feuchtigkeit zu verziehen. Holz dämmt von Haus aus besser als Metall und lässt sich im Gegensatz zu Kunststoff nachträglich umlackieren.

Der Unterschied zu einer Kunststofftür merkt man vor allem beim Anfassen und beim Schließen. Holz fühlt sich wärmer an und klingt anders, wenn die Tür ins Schloss fällt. Das ist kein technisches Argument, aber es ist der Grund, warum viele bei Holz bleiben.

Welches Holz nehmen wir, und warum nicht Eiche?

Wir fertigen unsere Haustüren aus nordischer Kiefer. Das ist eine bewusste Entscheidung und kein Kompromiss.

Nordische Kiefer wächst langsam, weil die Vegetationsperiode kurz ist. Daraus ergeben sich enge Jahresringe und ein dichtes, gleichmäßiges Holz. Es nimmt Lack gut an, arbeitet wenig und lässt sich sauber verleimen. Eiche ist härter und teurer, bringt aber bei einer lackierten Haustür keinen Vorteil, der den Aufpreis trägt: Sichtbar ist am Ende der Anstrich, nicht die Holzart.

Suchen Sie ausdrücklich eine Eichentür mit sichtbarer Maserung, sind wir nicht der richtige Anbieter. Suchen Sie eine Holztür, die gut dämmt, lange hält und in Ihrer Wunschfarbe kommt, sind wir es.

Holz, Holz-Aluminium oder Kunststoff?

Holz ist die Wahl, wenn die Tür geschützt liegt, unter einem Vordach oder in einem Windfang, und wenn Sie den Anstrich in ein paar Jahren gern selbst auffrischen. Sie behalten die Freiheit, die Farbe später zu ändern.


Holz-Aluminium setzt eine Aluminiumschale vor das Holz. Außen übernimmt das Metall Wetter und UV, innen bleibt die Holzoberfläche. Das ist die Antwort für eine Tür auf der Wetterseite oder in voller Südsonne, wo ein Anstrich schneller kreidet.

Kunststoff braucht keine Pflege und kostet am wenigsten. Dafür ist die Farbe endgültig, und die Oberfläche fühlt sich anders an.

Ehrlich gesagt: Liegt Ihre Haustür ungeschützt nach Süden oder Westen, würden wir zu Holz-Aluminium raten statt zu reinem Holz. Der Aufpreis holt sich über die Jahre wieder rein, weil der Anstrich nicht alle paar Jahre dran ist.

Mehr dazu auf unseren Seiten zu Holzfenstern und Holztüren und zu Holz-Alu.

Wie viel Pflege braucht eine Holzhaustür?

Eine lackierte Holzhaustür braucht alle paar Jahre einen frischen Anstrich, wie oft, hängt von der Lage ab. Eine Tür unter einem Vordach hält deutlich länger als eine, die den ganzen Tag in der Sonne steht. Prüfen Sie jährlich, ob der Lack irgendwo aufreißt.


Zwei Stellen lohnen den Blick: die untere Kante, wo Spritzwasser hinkommt, und die Wetterseite des Rahmens. Wird ein Riss früh nachgearbeitet, bleibt es bei einer Stelle. Dringt Wasser ein, arbeitet das Holz darunter weiter.

Zwischendurch reicht es, die Tür feucht abzuwischen und die Beschläge einmal im Jahr zu ölen.

Sehen Sie hier unsere Haustür.

Wie gut dämmt eine Holzhaustür?

Holz leitet Wärme deutlich schlechter als Metall, und genau das macht es zu einem guten Türmaterial. Eine Holzhaustür erreicht ohne zusätzliche Dämmschicht Werte, für die eine Aluminiumtür einen aufwendigen thermisch getrennten Aufbau braucht.

Entscheidend für das Ergebnis ist am Ende aber nicht nur das Türblatt, sondern auch die Verglasung, wenn die Tür Glas hat, und vor allem der Einbau. Eine gut gedämmte Tür in einer schlecht ausgeschäumten Öffnung verliert ihren Vorsprung sofort.

Haustür aus Holz im Landhausstil

Der Landhausstil lebt von sichtbaren Füllungen, Sprossen im Glas und kräftigen Farben. Holz ist dafür das naheliegende Material, weil sich Profilierungen sauber ausarbeiten lassen.

Bei uns finden Sie in dieser Richtung vor allem die Klöntür, die geteilte Haustür, bei der sich die obere Hälfte einzeln öffnen lässt. Sie kommt aus der norddeutschen und dänischen Bautradition und passt an ein Landhaus, einen Resthof oder ein Ferienhaus.

Wer es schlichter mag, kombiniert eine glatte Holztür mit einem schmalen Glasstreifen. Auch das ist im Konfigurator möglich.

Haustür aus Holz mit Glas

Glas bringt Licht in den Flur, der sonst oft der dunkelste Raum im Haus ist. Bei einer Haustür stellt sich dabei immer die Frage nach Einblick und Sicherheit.

Drei Wege gibt es. Ein schmaler Glasstreifen neben dem Schloss lässt Licht durch, ohne Einblick zu geben. Mattiertes oder strukturiertes Glas bringt mehr Fläche bei gleichem Sichtschutz. Und ein Seitenteil neben der Tür verschafft Licht, ohne das Türblatt selbst zu schwächen.

Die letzte Variante ist die, die wir am häufigsten liefern. Sie finden sie als Haustür mit Seitenteil.

Wie messe ich für eine neue Haustür?

  1. Altes Türblatt schließen, Maueröffnung messen.
  2. Breite an drei Stellen prüfen: oben, Mitte, unten.
  3. Höhe an zwei Stellen prüfen: links und rechts.
  4. Jeweils das kleinste Maß notieren.
  5. Öffnungsrichtung festlegen: DIN links oder DIN rechts.
  6. Prüfen, ob eine Schwelle vorhanden bleiben soll.

Gemessen wird die Öffnung im Mauerwerk, nicht der alte Rahmen. Die Öffnungsrichtung wird von außen betrachtet bestimmt: Sitzen die Bänder rechts, ist es DIN rechts.


Ausführlicher steht das auf unserer Seite zum Ausmessen, und die Öffnungsrichtungen erklären wir unter Öffnungsrichtungen.

Was ist mit Haustüren in Holzoptik?

Holzoptik ist kein Holz. Gemeint ist eine Kunststoff- oder Aluminiumtür mit einer Folie oder Beschichtung, die Holzmaserung nachbildet.

Das kann sinnvoll sein, wenn Sie die Optik wollen und die Pflege nicht. Es ist aber ein anderes Produkt mit anderen Eigenschaften: Die Oberfläche lässt sich nicht nachlackieren, und bei starker Sonne verhält sich eine Folie anders als Lack auf Holz.

Wir nennen das Material deshalb beim Namen, statt Holzoptik als Holz zu verkaufen.