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Kellerfenster

Ein Kellerfenster ist ein kleines Fenster im Untergeschoss, meist als Kippfenster ausgeführt, damit es sich zum Lüften öffnen lässt, ohne in den Raum zu ragen. Übliche Maße liegen zwischen 60 x 40 cm und 100 x 60 cm. Wir fertigen Kellerfenster nach Maß, in Kunststoff oder Holz.

Das Wichtigste in Kürze

  • Kippfenster ist die übliche Bauart im Keller.
  • Kunststoff ist bei feuchten Räumen die sichere Wahl.
  • Standardmaße gibt es, Maßanfertigung ist trotzdem üblich.
  • Gemessen wird die Maueröffnung, nicht das alte Fenster.
  • Weiß ohne Aufpreis, andere Farben gegen Aufpreis.

Was ist ein Kellerfenster?

Ein Kellerfenster ist ein kleinformatiges Fenster im Untergeschoss, das den Raum belichtet und belüftet. Weil der Platz davor oft begrenzt ist, sitzt es meist als Kippfenster in der Wand: Der Flügel neigt sich oben nach innen, statt ganz aufzuschwingen.


Kellerfenster unterscheiden sich von normalen Fenstern in drei Punkten. Sie sind kleiner, sie liegen häufig teilweise unter der Geländeoberkante in einem Lichtschacht, und sie stehen in einem Raum mit höherer Luftfeuchtigkeit. Alle drei Punkte wirken sich auf Material und Öffnungsart aus.

Welche Größen sind bei Kellerfenstern üblich?

Kellerfenster sind selten genormt. Die folgenden Maße werden am häufigsten gesucht und geben einen Anhaltspunkt, in welcher Größenordnung sich die meisten Kellerfenster bewegen.

Passt keines dieser Maße, ist das kein Problem. Wir fertigen jedes Kellerfenster nach Ihrem Maß, und bei einem Altbau ist das ohnehin der Normalfall: Öffnungen aus den Fünfzigern halten sich an kein Raster.

Welches Material passt in den Keller?

Kunststoff ist im Keller die sichere Wahl. Er nimmt keine Feuchtigkeit auf, quillt nicht und braucht keine Pflege. In einem Raum mit Waschmaschine, Trockner oder einfach höherer Grundfeuchte ist das der entscheidende Punkt.


Holz funktioniert ebenfalls, verlangt aber Aufmerksamkeit. Ein Holzfenster in einem feuchten Kellerraum braucht einen intakten Anstrich und regelmäßige Kontrolle, sonst arbeitet das Holz. Sinnvoll wird Holz vor allem dann, wenn der Keller ausgebaut ist und optisch zum Rest des Hauses passen soll.

Ehrlich gesagt: Bei einem klassischen Vorratskeller mit Lichtschacht würden wir immer zu Kunststoff raten. Das Fenster wird dort selten angesehen und muss vor allem dicht bleiben.

Mehr zu den Unterschieden steht auf unseren Seiten zu Kunststofffenstern und Holzfenstern.

Kippfenster oder Dreh-Kipp-Fenster im Keller?

Das Kippfenster ist die klassische Kellerlösung. Es braucht kaum Platz nach innen, was zählt, wenn Regale bis an die Wand stehen, und zum Lüften reicht es vollkommen.

Ein Dreh-Kipp-Fenster lohnt dort, wo Sie das Fenster von innen putzen wollen oder wo der Keller als Wohnraum genutzt wird. Voraussetzung ist Platz für den geöffneten Flügel.

Beide Varianten finden Sie bei uns: als Kippfenster und als Dreh-Kipp-Fenster.

Wie messe ich ein Kellerfenster aus?

  1. Altes Fenster geschlossen lassen, Maueröffnung messen.
  2. Breite an drei Stellen prüfen: oben, Mitte, unten.
  3. Höhe an zwei Stellen prüfen: links und rechts.
  4. Jeweils das kleinste Maß notieren.
  5. Dreiseitig 1,5 bis 2 cm für die Montagefuge abziehen.
  6. Prüfen, ob ein Lichtschacht die Öffnung einschränkt.

Gemessen wird die Öffnung in der Wand, nicht der alte Rahmen. In Altbaukellern ist die Öffnung selten rechtwinklig, deshalb mehrfach messen und im Zweifel das kleinste Maß eintragen.


Der Lichtschacht ist der Punkt, der am häufigsten übersehen wird. Sitzt er dicht vor der Wand, schränkt er ein, wie weit der Flügel kippen kann. Messen Sie den Abstand zwischen Wand und Schachtwand, bevor Sie sich für eine Öffnungsart entscheiden.

Ausführlicher steht das auf unserer Seite zum Fenster ausmessen.

Sehen Sie hier unsere Türen.

Wie dichte ich ein Kellerfenster ab?

Ein undichtes Kellerfenster liegt fast nie am Glas, sondern an der Montagefuge oder an der Dichtung im Flügel. Prüfen Sie zuerst mit einem Blatt Papier: Lässt es sich bei geschlossenem Fenster herausziehen, schließt die Dichtung nicht mehr. Dann hilft eine neue Dichtung.

Zieht es dagegen am Rahmen entlang, sitzt das Problem in der Fuge zwischen Rahmen und Mauerwerk. Dort gehört ein elastisches Dichtband oder Fugendichtstoff hin, nicht Bauschaum allein.

Ist der Rahmen selbst verzogen oder das Holz aufgequollen, hilft kein Abdichten mehr. Dann steht ein Austausch an, und der ist bei einem Kellerfenster in dieser Größe überschaubar.

Wie sichere ich ein Kellerfenster gegen Einbruch?

Kellerfenster sind ein bevorzugter Einstiegspunkt, weil sie klein, niedrig gelegen und selten einsehbar sind. Drei Ansätze helfen:

  • Pilzkopfverriegelungen am Beschlag statt einfacher Schließzapfen.
  • Abschließbare Fenstergriffe, damit sich der Flügel nicht von außen öffnen lässt.
  • Ein Gitter oder eine Abdeckung über dem Lichtschacht.

Der Beschlag ist der wirksamste Punkt, weil er beim Aufhebeln greift. Welche Sicherheitsstufen wir anbieten, sehen Sie im Konfigurator bei der jeweiligen Fensterserie.

Mehr dazu steht auf unserer Seite zum Einbruchschutz.

Welche Farbe für ein Kellerfenster?

Weiß ist die Standardausführung und kostet keinen Aufpreis. Weitere Farben sind gegen Aufpreis erhältlich.

Anthrazit wird bei Kellerfenstern häufig gewählt, wenn die Fenster im Erdgeschoss ebenfalls anthrazit sind und die Fassade einheitlich wirken soll. Sitzt das Kellerfenster tief in einem Lichtschacht, spielt die Farbe dagegen kaum eine Rolle, und Weiß reflektiert mehr Licht in den Raum.