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Nebeneingangstür aus Holz

Eine Nebeneingangstür ist der zweite Zugang zum Haus, meist zum Keller, zur Garage oder zum Hauswirtschaftsraum. Aus Holz gefertigt dämmt sie gut und lässt sich später neu streichen. Weil sie oft ungeschützter steht als die Haustür, lohnt der Blick auf die Lage, bevor Sie sich für ein Material entscheiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Wir fertigen aus nordischem Kiefernholz, nach Maß.
  • 88 x 198 cm ist das häufigste Standardmaß.
  • Holz dämmt gut und lässt sich umlackieren.
  • An ungeschützter Lage ist Holz-Aluminium haltbarer.
  • Eine Nebeneingangstür sollte so gut dämmen wie die Haustür.

Was ist eine Nebeneingangstür?

Eine Nebeneingangstür ist eine Außentür, die nicht der Hauptzugang zum Haus ist. Sie führt typischerweise in den Keller, die Garage, den Hauswirtschaftsraum oder auf die Rückseite des Hauses. Technisch ist sie eine vollwertige Außentür und muss dieselben Anforderungen an Dämmung und Dichtheit erfüllen.


Der Unterschied zur Haustür liegt weniger in der Technik als in der Nutzung. Eine Nebeneingangstür wird öfter mit vollen Händen aufgestoßen, sie steht seltener unter einem Vordach, und sie sieht Fahrräder, Gartenmöbel und Regenstiefel. Diese Beanspruchung sollte in die Materialwahl einfließen.

Welche Maße hat eine Nebeneingangstür?

Nebeneingangstüren sind selten genormt, aber einige Maße kommen immer wieder vor. Die folgenden werden am häufigsten gesucht.

Passt keines davon, fertigen wir nach Ihrem Maß. In einem Altbau ist das die Regel und nicht die Ausnahme: Kelleröffnungen aus den Fünfzigern halten sich an kein Raster, und eine Tür von der Stange passt selten ohne Anpassung der Öffnung.

Holz, Aluminium oder Kunststoff?

Holz ist die Wahl, wenn die Tür geschützt liegt und Sie Wert auf Optik und Dämmung legen. Es dämmt von Natur aus am besten und lässt sich umlackieren, wenn die Fassade in zehn Jahren eine andere Farbe bekommt.

Holz-Aluminium legt eine Aluminiumschale vor das Holz. Außen übernimmt das Metall Wetter, UV und Stöße, innen bleibt Holz. Für eine Nebeneingangstür ohne Vordach ist das die haltbarste Kombination.

Aluminium ist der robusteste Weg, wenn die Tür in eine Werkstatt oder eine Garage führt und Optik eine untergeordnete Rolle spielt. Unsere Nebeneingangstür aus Aluminium finden Sie separat.

Ehrlich gesagt: Steht die Tür frei an einer Nordwand ohne Überdachung, würden wir nicht zu reinem Holz raten. Der Anstrich steht dort schneller an, als die meisten erwarten.

Muss eine Nebeneingangstür so gut dämmen wie die Haustür?

Ja. Eine Nebeneingangstür trennt beheizten von unbeheiztem Raum genauso wie die Haustür und unterliegt denselben Anforderungen. Wird sie im Zuge einer Sanierung getauscht, gelten dieselben Vorgaben des Gebäudeenergiegesetzes wie für jede andere Außentür.

Praktisch wird der Punkt oft unterschätzt, weil die Tür in den Keller führt und der Keller ohnehin kühl ist. Entscheidend ist aber, ob der Raum dahinter beheizt wird. Ein ausgebauter Hobbyraum ist beheizt, ein Vorratskeller nicht.

Ist der Raum unbeheizt, gelten die Anforderungen für die Tür zwischen Keller und Wohnbereich, nicht für die Außentür.

Nebeneingangstür mit Fenster oder ohne?

Ein Glasausschnitt bringt Licht in Räume, die sonst keine Fenster haben. Bei einer Kellertür oder einer Tür zum Hauswirtschaftsraum ist das oft der einzige Tageslichteinfall.


Drei Überlegungen dazu. Erstens der Einblick: Mattiertes oder strukturiertes Glas bringt Licht, ohne dass man von außen sieht, was im Raum steht. Zweitens die Sicherheit: Eine Nebeneingangstür liegt häufig uneinsehbar, und eine große Glasfläche macht sie angreifbarer.

Drittens die Dämmung: Der Glasausschnitt verändert den Dämmwert der gesamten Tür.

Ein schmaler, hoher Ausschnitt ist meist der beste Kompromiss. Er lässt Licht herein, gibt wenig preis und schwächt das Türblatt kaum.

Sehen Sie hier unsere Fenster.

Welche Öffnungsrichtung brauche ich?

Die Öffnungsrichtung wird von außen betrachtet bestimmt. Sitzen die Bänder rechts, ist es DIN rechts.

Bei einer Nebeneingangstür lohnt der Gedanke, ob die Tür nach innen oder nach außen aufgehen soll. Nach außen öffnend spart Platz im Raum, was in einem vollgestellten Hauswirtschaftsraum zählt. Nach innen öffnend ist bei Wind die ruhigere Lösung und lässt sich leichter dicht bekommen.

Mehr dazu unter Öffnungsrichtungen.

Wie messe ich eine Nebeneingangstür aus?

  1. Alte Tür schließen, Maueröffnung messen.
  2. Breite an drei Stellen prüfen: oben, Mitte, unten.
  3. Höhe an zwei Stellen prüfen: links und rechts.
  4. Jeweils das kleinste Maß notieren.
  5. Öffnungsrichtung von außen bestimmen: DIN links oder rechts.
  6. Entscheiden, ob eine Schwelle bleiben soll.

Gemessen wird die Öffnung im Mauerwerk, nicht die alte Zarge. Bei einer Kellertür lohnt zusätzlich der Blick auf den Bodenanschluss: Liegt draußen Gefälle zum Haus hin, braucht die Schwelle besondere Aufmerksamkeit beim Einbau.

Ausführlicher steht das unter Ausmessen.

Klöntür als Nebeneingang

Die geteilte Tür, bei der sich die obere Hälfte einzeln öffnen lässt, ist als Nebeneingang praktischer als die meisten erwarten. Sie lüftet den Hauswirtschaftsraum, ohne dass Hund oder Katze verschwindet, und sie gibt Licht ohne offene Tür.

Bei uns finden Sie sie als Klöntür. Sie kommt aus der norddeutschen und dänischen Bautradition und wird traditionell aus Holz gefertigt.